Okt 09 2020

Positive Prognosen für den Luxusmarkt – Konsumenten suchen das Edle und Besondere

Die WK Wertkontor GmbH aus Gütersloh, die bei Kund*innen zu Hause ganz besondere Luxusprodukte in Form von Faksimiles, also Eins-zu-eins-Reproduktionen alter Handschriften und Codices, vertreibt, kann positiv in die Zukunft blicken. Zumindest einmal wenn man den Ergebnissen der Studie zum globalen Luxusmarkt 2019 glaubt, welche die internationale Unternehmensberatung Bain & Company bereits zum 18. Mal in Zusammenarbeit mit dem in Italien beheimateten Luxusgüterverband Fondazione Alagamma durchgeführt hat. Denn nicht nur im Jahr 2019 ist der weltweite Umsatz mit persönlichen Luxusgütern, zu denen neben Autos, Uhren und Co. beispielsweise auch die vom nordrhein-westfälischen Direktvertriebsunternehmen verkauften faksimilierten Prachthandschriften gehören, wieder gestiegen, sondern auch in Zukunft werden laut Studie persönliche Luxusgüter weiter stark nachgefragt sein.

Welchen Umsatz die Branche mit persönlichen Luxusgütern im letzten Jahr erwirtschaften konnte, was Firmen wie WK Wertkontor in den nächsten Jahren zu erwarten haben und worauf man sich aller Voraussicht nach einzustellen hat, erklärt der Gütersloher Luxusgütervertrieb im Folgenden.

Globaler Umsatz im Bereich der persönlichen Luxusgüter soll sich 2025 auf 335 Milliarden bis 375 Milliarden Euro belaufen

Gemäß der Studie „Worldwide Luxury Market Monitor“ stieg der weltweite Umsatz, der mit persönlichen Luxusgütern erwirtschaftet worden ist, im letzten Jahr um vier Prozent an und betrug demnach 281 Milliarden Euro. Konsument*innen auf der ganzen Welt suchten also auch im Jahr 2019 wieder das Edle und Besondere. Unter diesen Konsument*innen spielten und werden wohl auch in den kommenden Jahren zwei Zielgruppen eine besonders wichtige Rolle spielen: Zum einen sind das die Einwohner*innen Chinas und zum anderen junge Menschen, im Speziellen die Generationen Y und Z und somit Frauen und Männer bzw. Mädchen und Jungen, die nach den Jahren 1980 zum einen und 1995 zum anderen geboren sind.

Für 90 Prozent des globalen Umsatzwachstums im Bereich der Luxusgüter zeichnen die Chinesen verantwortlich. In China investierte man sage und schreibe 26 Prozent mehr Geld und somit etwa 30 Milliarden Euro in Schmuck, Lederware, Uhren und weitere Luxusgüter. Von der chinesischen Kaufkraft, die erstmals zwischen den Jahren 2010 und 2014 in dieser Art zu spüren war, profitiert aber nicht nur China selbst, sondern auch das Ausland. Auch wenn das in erster Linie Japan und andere asiatische Länder sind, ist es keineswegs auszuschließen, dass zukünftig auch Europa aufgrund der Reisefreudigkeit der Chinesen ein Stück von dem Kuchen abbekommt. A propos Europa, auch die Bewohner*innen dieses Kontinents und zwar allen voran Spanier und Briten, aber auch Deutsche und Franzosen, waren 2019 bereit, Geld in Luxusgüter zu investieren. Der Umsatz in Europa stieg, verglichen zum Vorjahr, um ein Prozent an und belief sich auf etwa 88 Milliarden Euro.

Bezüglich der Frage, welche Altersgruppen in der Hauptsache Luxusprodukte nachfragen, kam die Studie von Bain & Company zu dem Ergebnis, dass vermehrt junge Menschen an derartigen Produkten interessiert waren und auch zukünftig interessiert sein werden. Experten vermuten, dass 85 Prozent des weltweiten Luxusmarktvolumens in 15 Jahren auf die Generationen X und Z entfallen werden. Auf diese jungen und modernen Käufer*innen müssen sich schließlich auch die Luxusunternehmen entsprechend einstellen. Bereits in den letzten Jahren war die Wichtigkeit des World Wide Webs als Absatzmarkt für Luxusprodukte deutlich zu spüren. 2019 ist der über den Internethandel erwirtschaftete Umsatz für persönliche Luxusgüter auf 33 Milliarden Euro angestiegen. Das macht ein Plus von 22 Prozent aus. Bedenkt man, dass die jungen Luxuskonsument*innen allesamt im digitalen Zeitalter und demnach mit dem Internet groß geworden sind, wird der Onlineverkauf von Luxusprodukten wohl auch in den kommenden Jahren nicht abbrechen, sondern – ganz im Gegenteil – weiter zunehmen.

Abgesehen von der weiterhin zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels, den natürlich nicht nur die jungen, internetaffinen Konsument*innen zu verantworten haben, wird ein weiteres Thema, ebenfalls initiiert von dieser Zielgruppe, wichtiger werden: Die Rede ist von sozialer Verantwortung.

Um den sich verändernden Gegebenheiten innerhalb der Luxusgüterbranche zukünftig gerecht werden zu können und demnach Produkte weiterhin profitabel an den Mann und die Frau zu bringen, kommt es darauf an, dass die in der Luxusbranche beheimateten Unternehmen wie WK Wertkontor mit passenden innovativen Strategien glänzen. Stellt man sich auf die von Bain & Company prognostizierten Entwicklungen ein und geht mit der Zeit, dann steht dem weiteren Erfolg jedoch nichts im Wege. Ganz im Gegenteil sogar, denn dann kann man vom Umsatzwachstum im Bereich der persönlichen Luxusgüter profitieren. Vorausgesetzt, wirtschaftspolitische Krisen eskalieren nicht, soll der globale Umsatz pro Jahr um etwa drei bis fünf Prozent wachsen und sich am Ende auf ungefähr 335 bis 375 Milliarden Euro belaufen. Während es im Jahr 2019 etwa 390 Millionen Menschen waren, die qualitativ hochwertige Luxusprodukte eingekauft haben, sollen es 2025 dann voraussichtlich schon 450 Millionen sein.